23:37 Uhr

Einmal Streber, immer Streber. Ich mach doch die Aufgaben für ElMa und schick sie dann per Mail an meine Tutorin. Typisch ياسمين

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….ich hab auch schon drei von vier Aufgaben…

ياسمين

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21:31 Uhr

Am Freitagabend geh ich mit der Frankfurt Crew zur Vernissage von Franz West im MMK, verspricht gut zu werden.

Franz WestIn der Tat kann ich es eigentlich nicht mehr abwarten, endlich an den Main zu ziehen. Ich musste bisher so viele Treffs absagen, weil ich einfach nach nem vollgepackten Unitag nur nach Hause in die Koje will und wenig Lust habe, noch bis weit in die Puppen mir Kunst in Frankfurt anzuschauen. Unglaublich, wenn mir vor einem Jahr jemand gesagt hätte, ich würde diesen Sommer mit rauchender Birne über Analysis und Geometrie hocken – ich hätte ihm nen Vogel gezeigt. Und auch wenn ich grad total durchhänge und gar keine Lust habe mich an die Matheaufgaben zu setzen, bereue ich es keine einzige Minute, meinen Elfenbeinturm aka die Promotion gegen ein L2- Studium eingetauscht zu haben 🙂

Anders als ich das eigentlich plante, lass ich den Abend jetzt mit Ken Folletts Winter der Welt ausklingen. Nummer 89 möchte noch ein bissl wachsen *seufz

ياسمين

18:55 Uhr

Mit mir is heut nichts anzufangen. Dabei ist es schon wieder Sonntagabend und ich muss noch drei von vier ElMa-Aufgaben lösen, eigentlich noch zwei Kapitel im Kusch lesen und meinem Essay den Feinschliff verleihen. In genau diesem Moment wünsch ich mich in meinem Elfenbeinturm zurück. Och Manno 😦

ياسمين

17:57 Uhr

Ich schau mir … Küchen an. Kein Witz. Leider. Mein Kopf raucht ob der verschiedenen Arten, Fronten, Schränke, Oberflächen und Farben die es gibt. Das ist eine ganz eigene Welt, in die ich eigentlich nicht eintauchen wollte. Und dennoch habe ich am Dienstag im MegaStore in der großen Stadt einen Termin. I mog net ;(
Ich hab für Küchen nicht soviel übrig, eigentlich rein gar nichts. Da ich jedoch in die Liga der Wohnungseigentümer aufstieg (wie das klingt, oha) und mein Papi die Tage es noch betonte, dass ich ja kein kleines Kind mehr sei und bitte nicht so Gedöns in sie hineinstellen soll, blättere ich in den verschiedenen Katalogen, die es so gibt. Und es gibt viele. Extrem viele. Für jeden Wohnungspups gibt’s nen Katalog. Oh Mann. Von der pinken Wand im Schlafzimmer bin ich mittlerweile ab, ich entschied mich für schneeweiß an den Wänden, dann kann ich durch Möbel, Lampen, Teppiche etc. Farbe in den Raum bringen. So wie hier in etwa: Teppich und Sessel sind ein Traum – und passen auch zu meinem orangefarbenen Sofa (:

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ياسمين

01:47 Uhr

Oh mein Gott! Ich lach mich grad kringelig (all die, die mein Lachen kennen, lachen sicherlich mit mir). Ich höre immer noch über Rdio Songs aus den 90ern, allerdings höre ich gerade zum allerersten Mal in meinem Leben zu, was Right Said Fred da eigentlich singt. Das erinnert mich sehr stark an Inner Circle – Sweat. Zu meiner Verteidigung: das kam im Jahr 1992 raus, da war ich in der 2. Klasse *hahahahaha 

Eins muss ich diesen Amis und ihren Wiedergabelisten lassen, sie haben einen extrem guten Musikgeschmack und das in den tiefen 90ern 😉 Lauryn Hill und die Fugees sind sehr oft vertreten. Ich habe nicht viele CDs bzw. Alben, ich hockte viel mehr am Nachmittag vor meiner Stereoanlage und nahm Lieder ausm Radio auf um anschließend Mix Tapes zu erstellen. Ich weiß nicht mehr genau wann, aber zu Weihnachten bekam ich mal einen Sony Walkman. Mann, war der toll! Später gab’s dann nen tragbaren CD-Player, den mein Brudidudi mir allerdings abluchste (Schweinerei). Jedenfalls wurde mein zweiter Musikgeschmack extrem von meinem Brudidudi geprägt und so standen neben den Alben von *N Sync und Worlds Apart (bis HEUTE liebe ich Steven Hart!) die Fugees mit „The Score“, Lauryn Hills unglaubliches Album „The Miseducation of Lauryn Hill“, Coolios „Gangsta’s Paradise“ (welches ich allerdings gegen die Spice Girls eintauschte), diverse Alben von Motown Größen und ein Best of Album von Elvis Presley. Bis ich allerdings das erste Mal wirklich verstand, was ich da jahrelang mitgröhlte (Singen ist ein schönes Talent,  welches man bei mir vergeblich sucht. Nein, Gott hat mich bei der Singtalentevergabe einfach vergessen) war ich wohl schon so Mitte 20 …. und hatte einen akademischen Abschluss in der Tasche *hahaha

Eigentlich wollte ich nur mitteilen, dass sämtliche alten Blogs auf Tumblr starben. Aber das war ja auch mein Ziel und dennoch behielt ich meinen Account und gab einem neuen Tumblr-Blog die Chance, ein ganz Toller zu werden *hüstel*.  

In Meenz ist noch bis Montagabend Johannisnacht und vielleicht schaffe ich es sogar morgen (morgen ist zwar schon heute, aber eigentlich auch nicht, weil morgen erst nachem Schlafen is) mal drüber zu schleichen. Immerhin ist das meine letzte Chance als Noch-Mainzerin. In äh 41 Tagen bin ich Neu-Frankfurterin. Welch ein Weg! Von der Weser ging’s an den Rhein, dann mal zwischenzeitlich an den Barada, zurück an den Rhein, dann an die Donau, wieder an den Rhein und nun an den Main. Als ich am Mittwoch nach FFM fuhr und auf den Rhein schaute, überlegte ich mir, ob ich nicht mal was in meinem Leben machen sollte, was a) so gar nicht zu mir passt und b) sicherlich super schwer werden wird (für mich, weil Mädchen und so) . Denn, das Leben ist einfach zu kurz um Dinge nicht zumindest einmal ausprobiert zu haben. Vielleicht hätte ich diese Idee nur schon mal zu Studentenzeiten in Mainz haben sollen, denn der Unisport bietet Kurse dafür an.

Mmmmh, ich hab grad nen Blick ins aktuelle Heftchen des Mainzer Unisport geworfen und da steht nichts. Aber ich weiß von Andi und Khaled, dass man(n) mal übern Unisport den Bootsschein machen konnte. Allerdings muss das so um 2008/2009 gewesen sein. Wenn die Bootsscheinprüfung aber so hohl wie die Führerscheinprüfung ist, überlege ich mir das nochmal mit diesem Mach was aus deinem Leben-Kram (:

Der kleine Jamiroquai sing mich jetzt in die Koje mit

Like the sunbeams from 
A perfect summer day 
Heaven only seems 
A step away 
When I’m with you 
I just celebrate 
I’m hoping my message 
Gets through 

ياسمين

Nummer 73

R.I.P. tesafilmaddicted.tumblr.com

Die Rassel häkelte ich an einem kompletten Wochenende Anfang April, den Post dazu veröffentlichte ich ein paar Tage später in meinem alten Bastelblog. Klar hätte ich den Post neuschreiben können, aber, ich hatte keine Lust (: 

Nr. 73 ist ein Geschenk für Nr. 83 gewesen, allerdings werde ich wohl noch eine weitere machen müssen (eigentlich hatte ich das nie, nie, nie wieder vor), denn der Papa des Babies spielte in einer Tour mit ihr. Ja, so kann das manchmal mit tollen Geschenken passieren 🙂

Mir war schon sehr lange klar, dass ich für Familie D. in FFM eine Babyrassel selbst häkeln wollte. Und nach ein bissl Suchen im großen, weiten Netz fand ich diese tolle Anleitung von Babsie und investierte in sie – wie ich finde, zahlte sich das total aus.

Vor langer Zeit versprach ich dem Papa, mich in den ersten sechs Jahren mit pink und Hello Kitty zurückzuhalten – ich fand gar eine Hello Kitty-Rassel, aber da ich fast immer brav bin, entschied ich mich für neutralere Farben.

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Nachdem ich für ein weiteres Projekt von meiner Mama von Schachenmayr die Catania bekam und ich doch ganz gut mit ihr zurecht kam, wählte ich für die Rassel die gleiche Wolle. Ich habe sehr, sehr viele Häkelnadeln, aber die von Prym finde ich persönlich sehr gut. Laut der Anleitung sollte man eine mit der Nadelstärke 2.0 nehmen. Hätte ich eine größere genommen, wäre die Rassel natürlich auch größer geworden. Aber da ich mich noch nicht so lange auf diesem Häkelpakett bewege, wollte ich keine Risiken eingehen. Im Grunde genommen ist die Rassel ein Hohlkörper, der mit einem Ü-Ei und Füllwatte gefüllt wird. Ich habe wirklich Samstagmorgen den Klang des Ü-Eis getestet, indem ich verschieden viele Perlen hineinlegte und mal kräftig schüttelte. Ogott, was ist nur mit mir los?! *hahahaha

Der ganze Spaß beginnt mit einem Magic Ring. Ohne die Anleitung von elizzza wäre ich wohl total verloren gewesen, allerdings brauchte ich den Ring auch für die Flügel, das Schwänzchen und den Schnabel und wie das so im Leben ist, klappte das natürlich nie wieder mehr. Die Alternative klappte dafür wie am Schnürrchen: man häkelt zwei Luftmaschen und in die zweite Luftmasche von der Nadel gesehen häkelt man sechs feste Maschen.

Ey, ich werde wohl nie verstehen, wieso manche Dinge sofort klappen und andere dafür nur einmal und nie wieder!

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Und jedes Mal wenn der Anfang so aussieht und es nicht klappt, weil es einfach nicht klappt, habe ich häufig keine Lust mehr weiterzumachen und würde das ganze Ding liebend gerne aus dem Fenster befördern.

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Und dann läuft’s irgendwann. Warum da ein anderer Faden ist? Das ist ein Fadenmarkierer (: damit man den Anfang der vorangegangenen Runde nicht verpasst – oja, das passiert ziemlich häufig. Zählen ist wohl doch nicht so meine Stärke…

Nach ein paar gehäkelten Runden bekommt das Ü-Ei einen schönen Hut.

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Heute ist ja erst Donnerstag (11. April 2013) und dennoch weiß ich nicht mehr, ob ich schon am Samstag Füllwatte in den oberen Teil füllte oder erst am Sonntag. Jedenfalls sieht dieser rote Oberkörper am Ende so aus.

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Im nächsten Schritt wird das Ü-Ei mit drei großen Perlen in diesen Hohlkörper geschoben und der restliche Platz wird mit Füllwatte ausgestopft. Das sieht dann fertig so aus.

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Der Faden wird abgeschnitten und vernäht, denn jetzt folgt ein Farbwechsel zu braun.

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Und, kann man schon erkennen, was es wird? *lach

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Ich hatte mich das ganze Wochenende nicht von meinem Sofa bewegt – in nächster Zeit habe ich das ganz bestimmt nicht vor, zumal es am Wochenende Bombenwetter geben soll.

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Die nächsten Schritte waren die Erstellung der zwei Flügelchen, die eigentlich mit einem Magic Ring hätten beginnen sollen. Während ich die häkelte fiel mir erst auf, dass ich die ja an den Körper irgendwie befestigen müsse. Ja. Und zwar annähen. Äh, ich kann mal grad so einen Knopf mit ach und Krach annähen. Das Häkeln war schon sehr schwer, aber wenn ich gewusst hätte, dass ich da noch so ein paar Fifiteile hätte annähen müssen, hätte ich wohl doch eine Babyrassel von Sterntaler gekauft! Erstaunlicherweise hat das Annähen gut geklappt und da ich den Arbeitsfaden sehr großzügig abschnitt, konnte ich gefühlt hundert Mal hin und hernähen.

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Die Nase aka der Schnabel hätte fast fliegen gelernt. Hier auf dem Bild sieht der recht groß aus, in echt ist er maximal nen Zentimeter groß und das anzunähen war echt nicht leicht.

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So sieht meine Rassel von vorne aus. Hätte ich noch das Blättchen an dem Ast (dat braune) gehäkelt, hätte man vielleicht eher erkennen können, dass es sich hierbei um ein (blindes) Vögelchen auf einem Ast handelt. Und erst der Klang! Babyspielsachen mit Ton und Musik gehen nach kurzer Zeit den Eltern völlig auf den Keks, für’s Baby kann es dagegen nicht laut und schrecklich genug sein. Drum fand ich es wichtig, einen Ton zu finden, der auch nach 10000000000000x Geschüttel die Eltern nicht an den Rand der Verzweiflung bringt.

Jetzt noch einmal von der Seite,

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und von hinten:

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Toll, oder?

ياسمين