Nummer 73

R.I.P. tesafilmaddicted.tumblr.com

Die Rassel häkelte ich an einem kompletten Wochenende Anfang April, den Post dazu veröffentlichte ich ein paar Tage später in meinem alten Bastelblog. Klar hätte ich den Post neuschreiben können, aber, ich hatte keine Lust (: 

Nr. 73 ist ein Geschenk für Nr. 83 gewesen, allerdings werde ich wohl noch eine weitere machen müssen (eigentlich hatte ich das nie, nie, nie wieder vor), denn der Papa des Babies spielte in einer Tour mit ihr. Ja, so kann das manchmal mit tollen Geschenken passieren 🙂

Mir war schon sehr lange klar, dass ich für Familie D. in FFM eine Babyrassel selbst häkeln wollte. Und nach ein bissl Suchen im großen, weiten Netz fand ich diese tolle Anleitung von Babsie und investierte in sie – wie ich finde, zahlte sich das total aus.

Vor langer Zeit versprach ich dem Papa, mich in den ersten sechs Jahren mit pink und Hello Kitty zurückzuhalten – ich fand gar eine Hello Kitty-Rassel, aber da ich fast immer brav bin, entschied ich mich für neutralere Farben.

image

Nachdem ich für ein weiteres Projekt von meiner Mama von Schachenmayr die Catania bekam und ich doch ganz gut mit ihr zurecht kam, wählte ich für die Rassel die gleiche Wolle. Ich habe sehr, sehr viele Häkelnadeln, aber die von Prym finde ich persönlich sehr gut. Laut der Anleitung sollte man eine mit der Nadelstärke 2.0 nehmen. Hätte ich eine größere genommen, wäre die Rassel natürlich auch größer geworden. Aber da ich mich noch nicht so lange auf diesem Häkelpakett bewege, wollte ich keine Risiken eingehen. Im Grunde genommen ist die Rassel ein Hohlkörper, der mit einem Ü-Ei und Füllwatte gefüllt wird. Ich habe wirklich Samstagmorgen den Klang des Ü-Eis getestet, indem ich verschieden viele Perlen hineinlegte und mal kräftig schüttelte. Ogott, was ist nur mit mir los?! *hahahaha

Der ganze Spaß beginnt mit einem Magic Ring. Ohne die Anleitung von elizzza wäre ich wohl total verloren gewesen, allerdings brauchte ich den Ring auch für die Flügel, das Schwänzchen und den Schnabel und wie das so im Leben ist, klappte das natürlich nie wieder mehr. Die Alternative klappte dafür wie am Schnürrchen: man häkelt zwei Luftmaschen und in die zweite Luftmasche von der Nadel gesehen häkelt man sechs feste Maschen.

Ey, ich werde wohl nie verstehen, wieso manche Dinge sofort klappen und andere dafür nur einmal und nie wieder!

image

Und jedes Mal wenn der Anfang so aussieht und es nicht klappt, weil es einfach nicht klappt, habe ich häufig keine Lust mehr weiterzumachen und würde das ganze Ding liebend gerne aus dem Fenster befördern.

image

Und dann läuft’s irgendwann. Warum da ein anderer Faden ist? Das ist ein Fadenmarkierer (: damit man den Anfang der vorangegangenen Runde nicht verpasst – oja, das passiert ziemlich häufig. Zählen ist wohl doch nicht so meine Stärke…

Nach ein paar gehäkelten Runden bekommt das Ü-Ei einen schönen Hut.

image

Heute ist ja erst Donnerstag (11. April 2013) und dennoch weiß ich nicht mehr, ob ich schon am Samstag Füllwatte in den oberen Teil füllte oder erst am Sonntag. Jedenfalls sieht dieser rote Oberkörper am Ende so aus.

image

Im nächsten Schritt wird das Ü-Ei mit drei großen Perlen in diesen Hohlkörper geschoben und der restliche Platz wird mit Füllwatte ausgestopft. Das sieht dann fertig so aus.

image

Der Faden wird abgeschnitten und vernäht, denn jetzt folgt ein Farbwechsel zu braun.

image

Und, kann man schon erkennen, was es wird? *lach

image

Ich hatte mich das ganze Wochenende nicht von meinem Sofa bewegt – in nächster Zeit habe ich das ganz bestimmt nicht vor, zumal es am Wochenende Bombenwetter geben soll.

image

Die nächsten Schritte waren die Erstellung der zwei Flügelchen, die eigentlich mit einem Magic Ring hätten beginnen sollen. Während ich die häkelte fiel mir erst auf, dass ich die ja an den Körper irgendwie befestigen müsse. Ja. Und zwar annähen. Äh, ich kann mal grad so einen Knopf mit ach und Krach annähen. Das Häkeln war schon sehr schwer, aber wenn ich gewusst hätte, dass ich da noch so ein paar Fifiteile hätte annähen müssen, hätte ich wohl doch eine Babyrassel von Sterntaler gekauft! Erstaunlicherweise hat das Annähen gut geklappt und da ich den Arbeitsfaden sehr großzügig abschnitt, konnte ich gefühlt hundert Mal hin und hernähen.

image

Die Nase aka der Schnabel hätte fast fliegen gelernt. Hier auf dem Bild sieht der recht groß aus, in echt ist er maximal nen Zentimeter groß und das anzunähen war echt nicht leicht.

image

So sieht meine Rassel von vorne aus. Hätte ich noch das Blättchen an dem Ast (dat braune) gehäkelt, hätte man vielleicht eher erkennen können, dass es sich hierbei um ein (blindes) Vögelchen auf einem Ast handelt. Und erst der Klang! Babyspielsachen mit Ton und Musik gehen nach kurzer Zeit den Eltern völlig auf den Keks, für’s Baby kann es dagegen nicht laut und schrecklich genug sein. Drum fand ich es wichtig, einen Ton zu finden, der auch nach 10000000000000x Geschüttel die Eltern nicht an den Rand der Verzweiflung bringt.

Jetzt noch einmal von der Seite,

image

und von hinten:

image

Toll, oder?

ياسمين

 

 

Advertisements

Ein Kommentar zu “Nummer 73

  1. Pingback: 101 Dinge in 1001 Tagen | Stift und Papier

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s